Galerie antiker Schwerter:

 

Für alle Interessierten ist in unserer Antik-Galerie eine kleine Auswahl unserer verkauften, antiken Schwerter ersichtlich!

(Wenn Sie sich vorab für ein bestimmtes Stück interessieren, klicken Sie einfach auf eine der unten aufgeführten Kategorien)

Japanisches Lang-Schwert, sog. Katana, in der Montur eines Offiziers:

 

Die Geschichte des Schwertes:

Der Besitzer stammte offensichtlich aus einer Samurai Familie ab, daher wohl auch das Mon (Familienwappen) in der Form einer Matsu (Kiefer)auf der Kashira (unteren Griffkappe). Um nicht mit einem einfachen Militärschwert in den Krieg ziehen zu müssen, ließ der Besitzer sich für sein Katana eine (besondere) Militär-Koshirae (Militär-Montierung) anfertigen!

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Grifflänge weicht von den Standart Militärschwertern ab. Der Griff ist etwas länger als üblich, auch ist die Verarbeitung sorgfältiger ausgeführt als sonst. Die Saya (Schwertscheide) besteht aus beige lackiertem Metall, leicht beschädigt. Alle Beschlagteile sind original, unverändert seit dem 2.WK.

 

Die Klinge:

Die Klinge hingegen ist erheblich älter. Aufgrund der Form, des Stahls, sowie der Härtung ist die Klinge auf Mitte des 16Jh. zu datieren. Die Gestaltung der Härtung (Suguha mit beginnender Koshiba) weißt auf die Provinz Mino hin. Das Hada (Schmiedemuster) kann man als Itame bezeichnen. Die Härtelinie selbst zeigt ebenfalls typische Merkmale, wie reichlich Nie sowie zahlreiche Sunagashi. Die Nakago (Angel) ist Mumei (unsigniert). Die Klinge ist zwei mal gekürzt worden. Einmal in alter Zeit und später, als die Klinge der Metallscheide angepasst wurde. In die Klinge wurde früher eine durchgehende Bohi (Hohlkehle) eingeschnitten.

 

Zustand:

Die Klinge ist für ihr Alter in einem sehr gutem Zustand. Sie hat keine Scharten oder Schmiedefehler (offene Stellen). Auch die Kissaki (Klingen-Spitze) ist noch original und nicht beschädigt. Die Politur ist noch original aus dem 2.WK und im so gutem Zustand, dass die Qualität der Schmiede-Arbeit beurteilt werden kann.

 

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Japanisches Lang-Schwert, sog. Katana, incl. Koshirae mit Tsunagi, Shirasaya und Oshigata:

 

Es handelt sich hier um eine Klinge aus der späten Edo-Periode, mit einer exzellenten, japanischen Politur, versorgt in einer Shirasaya (Aufbewahrungshülle aus Magnolienholz für eine Klinge). Die speziell angefertigt und perfekt passende Koshirae (Schwert-Montierung) mit zeitlich stimmigen Beschlagteilen ist mit einer Tsunagi (Holzklinge) montiert, welche in wenigen Minuten gegen die antike Katana-Klinge ausgetauscht werden kann. Eine komplette Oshigata (gezeichnete Darstellung der Klinge) in einer Hängerolle ist in diesem Set inbegriffen.

 

Die Klinge:

Die Klinge wurde in der Satsuma – Province, in den letzten Jahren der Edo-Periode (vermutlich kurz vor oder während der Satsuma-Rebellion) von Tadamitsu geschmiedet. Die Signatur lautet: Sashu (no) kami Fujiwara (no) kami Tadamitsu. Selten für die Zeit ist das Hamon in Suguha und die originale Länge.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge kommt in einer Shirasaya, die eigentliche Koshirae wird mit einer Tsunagi zusammen gehalten. Verwendet wurden hierbei Tsuba, Fuchi, Kashira und Menuki aus der Edo-Periode. Bei der Tsuba handelt es sich um eine Zukashi-Tsuba, Fuchi und Kashira zeigen ein vergoldetes Chrysanthemen-Motiv. Die Saya ist schwarz lackiert.

 

Zustand:

Die Klinge hat eine exzellente, japanische Politur. Auf der Omote befinden sich zwei Kizu, sowie ein schmales Fukure oberhalb der Hamon, in der Nähe der Kissaki. Das Fukure ist nicht auf der Oberfläche, aber zeigt sich durch eine leichte Verfärbung des Stahls.

 

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Japanisches Lang-Schwert, sog. Katana, in Handachi-Koshirae mit Shibata-Papieren:

 

Sehr interessante, signierte Katana-Klinge aus der Mino-Provinz und Shinto-Epoche (um 1660) mit sog. Itame-Hada und Notare-Hamon. Die Klinge befindet sich im allgemeinen in einem sehr guten Zustand und ist poliert. Für das Stück wurde ein Shibata-Origami (japanisches Gutachten) erstellt. Die Klinge kommt in einer restaurierten und im guten Zustand befindlichen Katana-Koshirae mit antiker, zueinander passender Kodogu im Handachi-Stil und Tsuba. Ein sehr schönes Katana für den Sammler oder, vor allem in Bezug auf die Nagasa und die gute Balance, den Iaidoka.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist signiert mit "Hitachi (No) Kami Fujiwara Jumyo" und ist ubu. Hada und Hamon sind sehr gut sichtbar.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge ist montiert in einer Handachi-Koshirae, bestehend aus einer zweiteiligen mit Goldfolie überzogenen Habaki, vergoldeten Seppas, einer Eisen-Tsuba mit vergoldetem Rand und O-Seppas aus Shakudo mit Kebori-Arbeiten, zusammengehöriger Fuchi/Kashira/Koiguchi/Seme-Gane aus Shakudo mit Kebori-Arbeiten und aufgelegter Goldfolie an den Bordüren, einem Menuki-Paar aus Shibuichi mit Drachen-Motiv, einer mit sehr hochwertiger Same belegten und mit schwarzem Seiden-Ito gewickelten Tsuka und einer Saya mit Urushi-Lackierung (im oberen Drittel mit Riefen versehen und dunkelrot lackiert, im unteren Bereich dunkelgrün in Ishime-Technik lackiert).

 

Zustand:

Die Klinge hat keinerlei Ausbrüche, bzw. Scharten. Die Politur dokumentiert sehr gut die Arbeit des Schmiedes, die Ha ist scharf geschliffen. Tsuka und Saya zeigen keine Gebrauchspuren, Kodogu und Tsuba sind nur leicht berieben.

 

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Japanisches Lang-Schwert, sog. Katana, in Shirasaya:

 

Fehlerfreie Katana-Klinge aus der späten Muromachi-Periode und Mino-Provinz - Seki-Schule. Mit Itame-Hada und vereinzelten Mokume, Ko-midare-Hamon mit partiellem Choji. Die Klinge befindet sich von der Substanz her im sehr guten Zustand und ist poliert. Das Stück ist signiert mit "Izumi no Kami Kanesada". Eine qualitativ gehobene Klinge für den anspruchsvollen Sammler.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist signiert mit "Izumi no Kami Kanesada" und suriage (siehe zweite Inschrift auf der Nakago). Hada und Hamon ist sehr gut sichtbar.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge kommt in einer Shirasaya mit hochwertiger, zweiteiliger Kupfer-Habaki, überzogen mit Goldfolie und verziert mit dekorativen Stichen.

 

Zustand:

Die Klinge hat keinerlei Ausbrüche, bzw. Scharten und ist noch sehr kräftig. Mit ausgezeichneter Politur (Meistermarke vorhanden).

 

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Japanisches Lang-Schwert, sog. Katana, in restaurierter Uchigatana-Koshirae:

 

Katana-Klinge aus der Showa-Epoche mit sog. Ko-Mokume (bis Muchi) -Hada und Gunome-Hamon mit breiter Nioi-Linie. Die Klinge befindet sich von der Substanz her im guten Zustand, zeigt noch eine recht gut erhaltene Original-Politur und wurde in einer Koshirae mit neu angefertigter Tsuka/Saya und einer antiken Tsuba montiert. Eine für den Einsteiger in die Welt der antiken japanischen Schwerter oder auch dem Schwertkampfkünstler interessante Klinge.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist Ubu und signiert mit "Nobuyoshi", mit Stempel des Seki-Arsenals der Provinz Mino. Das  Hamon ist auf der sehr feinen Hada sehr gut sichtbar.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge kommt in einer Uchigatana-Koshirae mit neu angefertigter Tsuka, Saya  und antiker Tsuba.

 

Zustand:

Die Klinge hat keinerlei Ausbrüche, bzw. Scharten, lediglich ein paar feine Kratzer und minimale, oberflächliche Roststellen - polierbar. Die Ha ist scharf geschliffen.

 

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Japanisches Lang-Schwert aus dem 2. WK, sog. Shin-Gunto, in Original-Montur:

 

Shin-Gunto mit sog. Gunome-Hamon und vollständiger Original-Montur Die Klinge befindet sich in einem sehr guten Zustand, die Original-Politur ist noch gut erhalten und zeigt eine sehr schöne und äußerst deutlich gezeichnete Härtung. Das Nakago ist signiert. Dieses Schwert ist auf Grund der vollständigen Montur und des sehr gutem Zustands ein repräsentables Beispiel eines Shin-Gunto's und sollte in keiner Nihonto-Sammlung fehlen.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist signiert und gestempelt, das Hamon in Gunome sehr gut sichtbar.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge kommt in der passenden Original-Montur aus dem 2. WK.

 

Zustand:

Die Klinge hat keinerlei Ausbrüche, bzw. Scharten und ist noch sehr kräftig. Mit sehr gut erhaltener Original-Politur und scharfer Ha.

 

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Japanische Kurz-Schwert-Klinge, sog. Wakizashi, mit Montur:

 

Ein schönes, voll montiertes und signiertes Wakizashi aus der Tenbun-Epoche mit sog. Mokume-Masame Majiri Hada und Suguha-Hamon. Die Klinge wurde damals restauriert und befindet sich noch in einem guten Zustand. Dieses Stück ist ideal für beginnende Sammler, die ein montiertes Stück zum moderaten Preis erwerben möchten.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist signiert mit "Bishu Mihara ju Massaieye / Hachi gatsu hi". Die Härtung ist sehr gut sichtbar und zeigt ein schönes Suguha-Komidare-Hamon in Ko-nie Deki mit vereinzeltem Sunagashi und einiger kleiner Hakikake auf einer Mokume-Masame Majiri-Hada. Das Boshi ist in Suguha-Midare mit Kaeri Taoreru gehärtet.

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge ist montiert in einer kompletten Koshirae, mit antiker Tsuba, Fuchi/Kashira, Menukis und Kozuka, inkl. Sageo.

 

Zustand:

Die Klinge hat keinerlei Ausbrüche, bzw. Scharten, ist noch sehr kräftig und weist lediglich ein paar Ware auf.

Tsuka und Saya zeigen ein paar Altersspuren, Tsuba, Kodogu und Kozuka sind noch gut erhalten.

 

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Japanische Kurz-Schwert-Klinge, sog. Wakizashi, in Shirasaya mit japanischen NTHK-Papieren und deutschem Gutachten:

 

Faszinierende Wakizashi-Klinge mit wunderschönen Horimono aus der Jokyo-Epoche in künstlerisch perfekter Qualität, mit sog. Itame-Mokume-Hada mit Masame und Suguha-Hamon in Nio mit Nie und fransigem Hotsure. Die Klinge wurde erst vor kurzem aufwendig restauriert und befindet sich von der Substanz her in einem sehr guten Zustand.

 

Die Klinge:

Das Nakago ist Mu-Mei und Ubu. Die Härtung ist noch sehr gut sichtbar und zeigt eine schöne Suguha in Nio mit Nie und fransigem Hotsure auf einer Itame-Mokume-Hada mit Masame. Das Boshi ist in Ko-Maru gehärtet, mit Hakikake in Nie. Eine Besonderheit ist das Horimono eines Ken auf der Ura Seite und das eines des Ken fressenden Drachens auf der Omote Seite!

 

Die Koshirae (Montierung):

Die Klinge ist montiert mit einer hochwertigen, neu angefertigten Kupfer-Habaki, welche mit echter Goldfolie von Hand bezogen wurde und einer ebenfalls neu hergestellten Shirasaya aus Honoki mit Horn-Carre am Mekugi-Ana.

 

Zustand:

Das Stück wurde perfekt restauriert, zeigt keinerlei Fehler und ist noch sehr kräftig.

 

Besonderheit:

Die Klinge kommt mit japanischen NTHK-Papieren und einem deutschen Gutachten, welches die Übersetzung der japanischen Klingenpapiere beinhaltet! Ferner ist eine hochwertige Wakizashi-Hülle aus Seide im Lieferumfang enthalten.

 

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