Datenblatt:

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Kitae:

Hira-Zukuri

Mune:

Iori-Mune

Hada:

Itame-Mokume mit Masame

Hamon:

Suguha in Nio mit Nie, fransiges Hotsure

Boshi:

Ko-Maru, mit Hakikake in Nie

Horimono:

Ein Ken auf der Ura Seite und ein des Ken fressenden Drachen auf der Omote Seite

Nagasa:

39,40 cm

Nakago-Nagasa:

12,30 cm (Ubu)

Nakago-Ana:

2

Yasurime:

Katte-sagari

Moto-Haba:

30,94 mm

Moto-Kasane:

5,60 mm

Sori:

Saki

Mei:

Mu-Mei

Koshirae:

Shirasaya aus Honoki, mit Horn-Carre am Mekugi-Ana und Habaki aus Kupfer, mit Goldfolie überzogen und versehen mit Gravurlinien und Gradpunkten. 

Gesamt-Länge:

64,50 cm

Epoche:

Jokyo (1684-1688)

Papiere:

NTHK & deutsches Gutachten mit Übersetzung der japanischen Papiere

Besonderheit:

Interessant an dieser Klinge ist, dass diese Arbeit einer Klinge von Yasutsugu aus der Provienz Echizen sehr ähnlich sieht, wobei diese Klinge eine Auftragsarbeit für einen berühmten General (Honda, Hida no Kami), der ein Gefolgsmann der Tokugawa Familie war, ist. Aber auch diese Arbeit von Yasutsugu war ebenfalls eine Kopie (Utsushi) eines bekannten Wakizashi von Sadamune (Schüler von Masamune). Eine Abbildung dieser Klinge ist im Katalog "Masamune" des Sano Museums auf der Seite 113 ersichtlich (siehe auch "Buch-Auszug"). Bei dieser Klinge ist zwar das Horimono ein wenig abgeschliffen, aber ansonsten entspricht diese Klinge in ihrer Form und des Horimono dem Wakizashi aus dem Katalog. Nur Härtung und Länge sind aber nicht ganz stimmig. Die Klinge im Katalog ist 37,30 cm lang und die Härtung ist auch von andere Machart. Was aber auch sehr ähnlich ist, ist die Form und Machart der Nakago. Die Gestaltung des Angelendes entspricht dem Arbeitsstil von Yasutsugu. Von daher könnte es durchaus sein, dass diese Klinge eine unsignierte Arbeit von Yasutsugu oder eine Schülerarbeit aus seiner Schmiedeschule (Shimosaka) ist.

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